Beziehung zwischen Mensch und Pferd

Veröffentlicht auf von Chiara tebaide

Beziehung zwischen Mensch und Pferd

Um mit einem Pferd Freude zu haben, lange Ausritte zu genießen und das Tier mühelos zu dirigieren zu, erfordert eine einfühlsame Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Mehr als viele andere Tiere reagieren Pferde besonders aufmerksam auf Haltung, Gestik und Berührungen durch den Menschen. Die Stimme sollte diese Signale nur unterstützen. Stimmen Haltung und akustische Aufforderung nicht überein, kann das Pferd Signale nicht eindeutig wahrnehmen. Pferde sind Herdentiere und als solche auf ein Leittier orientiert. Der Mensch muss die Rolle des Leittiers übernehmen, soll das Pferd ihm willig folgen.

Eindeutig, konsequent, verständnisvoll

Die schlechteste Herangehensweise ist der Versuch, Willen und Charakter des Pferdes zu brechen. Es folgt dann zwar später, wird jedoch in sklavische Haltung gedrängt, was dem Tier widerspricht. Jedes Pferd ist anders. Es kommt darauf an, sein Wesen zu erkennen und es verständnisvoll, aber konsequent, zu lenken. Der Mensch darf verstehen, dass das Pferd einen eigenen Willen hat, muss ihm jedoch seine Wünsche konsequent klarmachen. Befehle müssen eindeutig sein. Das heißt: Aufrechte, starke Körperhaltung, klare Gesten und leise Stimme. Laute Rufe machen Pferde nur scheu und nicht gehorsam. Immer muss die Aufmerksamkeit des Pferdes angestrebt werden. Ideal lässt sich die Beziehung anfangs beim Longieren und dann beim Reiten aufbauen.

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